6. März 2021

Wenn man den Buddhismus zitiert, dann gehört Leiden zum Leben.

Man geht davon aus, dass zusätzlich viele Arten von Leiden selbstgemacht sind. Wie Ablehnung, sich in etwas hineinsteigern, Gier, Enttäuschung, Hass u.a. Das ist Leid, dass selbst erzeugt ist.

Ist es möglich unabhängig der Gedanken zu sein?

Gehen wir davon aus, dass du nicht deine Gedanken bist.

Vorab, Gedanken sind nicht isoliert, sie bewegen deinen Gemütszustand, deine Emotionen und sind auch nicht nur deine (unaus-)gesprochenen Worte. Auch deine Bilder und Vorstellungen im Kopf, werden von deinen Gedanken geformt.

Jetzt kommt es auf dein Bewusstsein an. Wenn du denkst, dass deine Gedanken Wirklichkeit sind? Dann findet eine Identifikation statt.

Das bedeutet, du bist nicht frei. Du glaubst deinen Gedanken, die dein Handeln mitbestimmen. Das muss aber nicht die Wahrheit sein. Du bist dann «Sklave» deiner Gedanken.

Wer kennt nicht solche Sätze wie: "Ich kannst das nicht? Ich bin zu alt, zu jung, zu dick, zu dünn, zu dumm …?" Genauso ist es mit positiven Sätzen wie: "Ich kann das? Ich probiere das aus, ich kann nichts verlieren? Ich traue mir das zu? … "

Sei achtsam, welche Gedanken du hast, du fühlst dich ohne diese Gedanken zunehmend (un-)wohl und (un-)frei,

Genau dieses Bewusstsein ist der erste Schritt, selbst bestimmt deine Gedanken zu ändern und damit in Richtung Freiheit und Unabhängigkeit zu gehen.

Ein Beispiel: Du siehst dich in einem Job, der dir gefällt. In einem tollen beruflichen Umfeld, mit tollem Kollegen und einem Vorgesetzten, der dich unterstützt. Wie fühlt sich das für dich an? Genau, das sind deine Gedanken, deine Bilder im Kopf, deine Worte, deine Empfindungen und Gefühle … Das kann ja nur gut gehen.

4 Tipps, die dich dabei unterstützen, deine Gedanken zu lenken.

  • Beobachte deine Gedanken von aussen. Dieser GEDANKE löst welche Emotionen oder Bilder im Kopf aus? Dann frage dich: Wie möchte ich es denn gerne? So löst du dich von deiner Identifikation deiner Gedanken und machst dich nicht zu: «Ich bin was ich denke.»
  • Frage dich: Unterstützen mich diese Gedanken oder lösen sie negatives aus, hindern mich bei der Umsetzung von …? Wenn du negative Gedanken hast, löse dich von den Gedanken, hör ihnen nicht zu, lass sie reden, gib ihnen keine Beachtung.
  • Es gibt Gedanken, die lösen sich nicht auf. Dann geh in die Akzeptanz, denn Widerstand löst meist das Gegenteil aus, - die Gedanken werden stärker – und das willst du nicht. Beispielsweise komm in die Gegenwart und geh ins Detail, beobachte was gerade ist. Dann löst du dich von deiner Identifikation und das kann deine Situation entspannen.
  • Finde Ruhe und Stille. Sei es durch Meditation, einen Spaziergang, musiziere, du weisst am besten, wie du zur Ruhe kommst. Damit kannst du dich von deinen Gedanken lösen und in ein tieferes Bewusstsein gehen, was dich frei macht.

Gerne zeige ich dir Entspannungs-Möglichkeiten. Dann kontaktiere mich für ein kostenloses Gespräch und wir schauen, was zu dir passt.

Eckehart Tolle hat wundervolle Bücher darübergeschrieben. Bspw. - Leben im Jetzt - oder - Es ist immer Jetzt -.

Er lehrt, dich von der Natur zu deinem wahren Bewusstsein führen zu lassen. Betrachte einen Baum, eine Blume, eine Pflanze. Sie sind tief im Sein verwurzelt. Lerne von ihnen die Stille und die Verbindung zu deinem wahren Selbst zu finden.

Je öfters du die Erfahrung machst, nicht deine Gedanken zu sein, desto mehr lernst du, dich mit deinem Bewusstsein zu identifizieren.

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