11. September 2021

Welche Ursachen gibt es für Osteoporose?

Es gibt 2 Formen der Osteoporose. Die primär begünstigende Faktoren für Osteoporose und die sekundäre Osteoporose, die aufgrund einer bestehenden (Vor) Erkrankung entsteht.

Unterschiedliche Ursachen oder begünstigende Faktoren können sein:

  • Mangel an Bewegung
  • Zuwenig Calcium und Vitamin D
  • Raucher
  • Alter
  • Östrogenmangel
  • Unausgewogene Ernährung (Fastfood, Alkohol, Kaffee, Zucker …)
  • Medikamente (Cortison, Magenschoner, Entzündungshemmer …)
  • Erkrankungen wie Unterfunktion der Schilddrüse, Nebenniere-Problematik, Diabetes etc.)
  • Familiäre Häufigkeit

Beide Formen können Männer wie auch Frauen betreffen, wobei bei allen mit zunehmendem Alter das Risiko einer Erkrankung ansteigt, die Männer sind jedoch oft erst später betroffen. Bei Männern mit Osteoporose liegt in den meisten Fällen eine sekundäre Osteoporose vor.

Risikofaktoren für Osteoporose?

Nicht beeinflussbare Faktoren sind:

  • Wie Familiäre Häufigkeit
  • Alter
  • Schilddrüsen-Problematik
  • Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen
  • chronisch entzündliche Prozesse im Körper (z.B. Morbus Crohn, chronische Polyarthritis …)
  • Frauen sind häufiger betroffen als Männer

Veränderbare Faktoren sind:

  • Calciumreiche, ausgewogene Ernährung
  • Calcium-Einnahme und Dosierung mit dem Arzt oder Heilpraktiker besprechen
  • Vit. D Zugabe (nach vorgängiger Abklärung, ACHTUNG! Überdosierung)
  • Normalgewicht anstreben (Untergewicht vermeiden)
  • Östrogenreiche Ernährung (nach vorgängiger Abklärung des Östrogenspiegels)
  • Gut eingestellte Medikation bei Chronische Erkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion, Bluthochdruck, Diabetes etc.
  • Regelmässig bewegen
  • Sucht- Genussmittel reduzieren oder besten Fall weglassen (Zucker, Rauchen, Kaffee oder koffeinhaltige Getränke, Phosphatreiche Ernährung reduzieren)
  • Täglich an der frische Luft

Bei Einnahme von Medikamenten:

  • Such das Gespräch mit deinem Hausarzt, gegebenenfalls sollten Anpassungen vorgenommen werden. Regelmässige Kontrolle der Medikation unter Einbezug der Knochenstoffwechselsituation.

Besprich bereits bestehende Osteoporose unbedingt mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker. Somit kann möglichst frühzeitig präventiv ein weiterer Abbau gestoppt werden.

Eine Knochendichtemessung empfiehlt sich möglichst frühzeitig, ab 45 Jahren, wenn Osteoporose familiär bedingt besteht und deine Mutter und Grossmutter bereist darunter leiden oder litten.

Was ist zu tun, wenn Osteoporose bereits fortgeschritten ist?

  • Sturzprophylaxe, um Knochenbrüche zu verhindern (Sehhilfe, Stolperfallen im Haus/Wohnung verhindern, Koordinationstraining, Krafttraining etc.) Eine Beratung ist empfehlenswert.
  • Lass die Medikamente regelmässig überprüfen (z.B. Blutdruck, Diabetes, Schilddrüse, Entzündungen etc.)

Aus persönlicher Betroffenheit ist es mir ein grosses Anliegen, setze die Empfehlungen eines ausgewogenen Lebensstil in jungen Jahren um. Wir sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig an der frischen Luft.

Trotz vieler Ernährungsratgeber, -shows und heutigem Wissen, nehmen sich leider immer noch Frauen zu wenig Zeit, eine ausgewogene Mahlzeit zuzubereiten, oft aus Zeitgründen. Die ruhige und entspannte Einnahme der Mahlzeit ist mindestens genau so wichtig, wie die Zubereitung.

Denn wenn du bereits mit einem Defizit in die Wechseljahre startest, wird es herausfordernd, einen starken Knochenstoffwechsel-Abbauprozess zu stoppen. Einerseits weil deine Gewohnheiten schwer aufzubrechen sind und es mehr an Kraftanstrengung bedarf, den Alter entsprechenden Auf- Abbau-Prozess ins Gleichgewicht zu bringen.

Lass dir gesagt sein, eine medikamentöse Behandlung allein reicht nicht aus. Beweg dich täglich draussen an der frischen Luft. Krafttraining kann den Prozess unterstützen. Isst ausgewogen, vielseitig und gezielt calciumreich. Nicht alle Calciumprodukte eigenen sich für jede Frau. Viel hilft nicht einfach viel, schau auf Qualität. 

Reduziere oder besser vermeide Koffeinhaltige, gezuckerte oder vorgefertigte Nahrung. Suchtmittel wie Rauchen oder Alkohol beschleunigen den Knochenstoffwechselprozess negativ.

Such dir Unterstützung oder Beratung.

Gerne stehe ich dir diesbezüglich zur Seite.

Nun wünsche ich dir viel Erfolg beim Umsetzen und das nötige Gleichgewicht.

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